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Eric Le Van...

hat nicht nur einen Namen als „außergewöhnlich einfühlsamer Musiker" (Rudolf Buchbinder), sondern auch als ein „Künstler von höchstem Range" (Revue Musicale de la Suisse Romande für das vollständige Zitat. Musica e Dischi lobte seinen pianistischen Stil als „abseits der üblichen Pfade..." und seine „Technik und Ausdruckskraft" als „weit entfernt von der gewöhnlichen Routine". Die angesehene Zeitschrift American Record Guide schreibt: „Er deklassiert die meisten Preisträger von Klavierwettbewerben". Le Monde de la Musique finden ihn „eindrucksvoll in seiner lyrischen Kraft und seiner Aufrichtigkeit im Ausdruck".

Der aus Los Angeles stammende Le Van begann mit fünf Jahren Klavier und mit sieben Jahren Violine zu spielen. Frühzeitig wurde er in die Klasse von Earle Voorhies, einem Schüler von Alexander Siloti, der wiederum ein Lieblingsschüler Liszts war, aufgenommen. Im Alter von 16 Jahren trat er erstmals öffentlich auf und zwar mit Sonaten von Brahms. Nach einem Studium bei Daniel Pollack an der University of Southern California in seiner Heimatstadt, wurde er Meisterschüler bei Rudolf Buchbinder in Basel. Anschließend erhielt er ein Fulbright-Stipendium, um seiner Studien bei Professor Karl-Heinz Kämmerling in Hannover fortzusetzen.

Während des letzten Jahrzehnts war Eric Le Van regelmäßig sowohl als Solist wie auch kammermusikalisch in Nordamerika und Europa - unter anderem in Paris, Berlin, München, London, New York, Los Angeles und Chicago - zu hören. Kürzlich erst spielte er in der Library of Congress und im Kennedy Center in Washington DC. Er wurde zu wichtigen Musikfestspielen wie den Fêtes Romantiques in Nohant (Frankreich), den Bayreuther Festspielen, den Franz-Liszt-Festspielen in Weimar und dem Bach Festival in Boulder (Colorado, USA) eingeladen.

Man kann ihn regelmäßig im Radio auf KMTZ-Los Angeles, KKHI-San Francisco, Radio France, France Musique, DRS2-Bern, WDR3-Köln und im Bayrischen Rundfunk hören. Aber auch im Fernsehen war er bereits auf France3, auf 3Sat Europe und im Südwestdeutschen Rundfunk zu sehen.

Seine Aufnahme Brahms Sonaten No 1 & No 3 [link to Discography: Brahms] wurde ebenso wie seine Einspielung der Sämtlichen Werke Liszts für Klavier und Cello mit Guido Schiefen für Arte Nova (BMG) [link to Discography: Liszt], die für das Jahr 2000 von der Neuen Musikzeitung zur besten CD in der Sparte "Kammermusik" gekürt wurde, international gelobt. Zu den neuen Einspielungen zählen Brahms Sonate No 2, Balladen und Scherzo und Skriabins Sämtliche Masurken mit Music & Arts.

Er ist in Europa wie in den Vereinigten Staaten von Amerika als Meisterlehrer begehrt, gibt aber auch Kurse zu Fragen der Musikinterpretation an Universitäten und Musikhochschulen.

Le Van lebt seit einigen Jahren in Frankreich, wo er künstlerischer Direktor des Festival International Franz-Liszt ist.

Sein erstes ausführliches Interview (mit Bernard Jacobson) erschien in der bekannten amerikanischen Musikzeitschrift Fanfare.

Links zu einer Auswahl der letzten Konzerte:

WDR 3 - Cologne

Rotunde Arts Program, Munich

Colorado Springs Fine Arts Center

San Marcos Chamber Music Society 2003

Weimar Liszt Festival 2003

Principia Series

2002 Liszt Festival, Washington D.C.

Bern Radio Studiokonzerte